Fünf populäre Stolperfallen auf dem Weg zur starken Marke

Auf dem Weg zur starken Marke gibt es so manche Stolperfalle. Damit ein Markenprojekt nachhaltig wirkt, gilt es diese möglichst zu umgehen. Wichtig sind hier vor allem die Mitarbeiter. Denn sie sind die Vertreter der Marke, sie müssen ins Boot geholt werden, wenn es um die Umsetzung der Marke im Alltag geht. Markenbotschafter helfen dabei als feste Ansprechpersonen die Marke in alle Bereiche des Unternehmens zu tragen und stehen Mitarbeitern bei ihren Fragen und Anregungen zur Seite. Doch was sind die fünf Kardinalfehler bei Auswahl und Ausbildung der Markenbotschafter?

Eine kurze Info an ausgewählte Mitarbeiter: „Du bist nun Markenbotschafter!“ – Klappt nie!

Motivierte Markenbotschafter sind die besseren Markenbotschafter. Sie tragen die Marke engagierter ins Unternehmen, vertreten diese besser im Innen und Außen und fühlen sich mehr in der Verantwortung. Wer den Eindruck hat, dass er sich selbst für etwas entscheiden konnte, ist aufgeschlossen und ermutigt auch andere, dabei zu sein. Daher empfiehlt es sich, auf Freiwilligkeit zu setzen und Aufgaben vorher klar zu benennen. So wissen die Markenbotschafter, was auf sie zukommt und können sich besser mit den Zielen und der Marke identifizieren.

„Jetzt macht ihr drei das mal!“ – Unmöglich!

Marke braucht eine Vielzahl an Köpfen und Händen, die die Markenthemen in alle Bereiche des Unternehmens tragen. Es gilt, Kollegen zu informieren, für kritische Fragen zur Verfügung zu stehen und Kontaktpunkte der Marke auf Praxistauglichkeit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Damit sich keiner abgehängt fühlt, empfiehlt es sich, aus allen Bereichen des Unternehmens Mitarbeiter mit einzubinden und als Markenbotschafter auszubilden. So kann sich das Thema Marke viral in der Unternehmung verbreiten.

„Das übernimmt alles die Marketing-Abteilung!“ – Ausgeschlossen!

Sicher fallen etliche Themen bei der praktischen Umsetzung der Marke eines Unternehmens in den Bereich der Marketing-Abteilung. Es müssen Dokumente und Broschüren erstellt und Give-aways organisiert werden. Aber das Wesentliche geschieht bei den Mitarbeitern. Mit jedem einzelnen muss die Identität des Unternehmens spürbar werden. Mit jedem Kontakt muss dem Kunden deutlich werden, mit welchem Unternehmen er es zu tun hat. Hier leisten Markenbotschafter eine sinnvolle Arbeit. Sie motivieren Kollegen, helfen bei der Umsetzung der Markenkontaktpunkte in den Arbeitsalltag und stehen für Fragen und kritische Anmerkungen zur Verfügung.

„Einmal eine Druckbetankung bitte“ – Weit gefehlt!

Eine Markenbotschafter-Ausbildung benötigt einen guten Aufschlag. Eine Präsenzveranstaltung ist eine bedeutende Weichenstellung und hilft, die Markenbotschafter auf ihre gewichtige Aufgabe vorzubereiten. Eine einmalige Druckbetankung ist allerdings zu kurz gedacht. Denn nach der ersten Schulung beginnt die eigentliche Arbeit. Eine wichtige Rolle fällt den Markenbotschaftern bei der Umsetzung der Markenkontaktpunkte in den Arbeitsalltag zu. Hier gilt es am Ball zu bleiben. Dies klappt insbesondere durch eine kontinuierliche Begleitung und regelmäßigen Austausch der Markenbotschafter untereinander.

„Unter Beibehaltung der bisherigen Tätigkeiten!“ – Unrealistisch!

Klar, dass eine Unternehmung keine neuen Stellen für Markenbotschafter schaffen kann. Die Aufgaben müssen nebenbei im Alltag geschehen. Trotzdem braucht es gewisse Rahmenbedingungen. Denn die Markenbotschafter brauchen Zeit und Freiräume für Schulungen sowie die praktische Umsetzung in den Alltag und die Unterstützung der Kollegen. Nur so werden die Markenbotschafter zu Fackelträgern für die Marke und die Mitarbeiter können tagtäglich das Markenversprechen unter Beweis stellen, um die Marke zu einer starken Marke zu machen.

Markenbotschafter: Fackelträger für die Marke