Vortragsrückblick: Christopher Spall spricht beim Tourismusverband St. Martin 

Mit ca. 45.000 Übernachtungsgästen pro Jahr und weiteren Tausenden Tagesgästen zählt der rheinland-pfälzische Luftkurort St. Martin heute zu den meist besuchten Orten an der Deutschen Weinstraße.

Kennzahlen, von denen andere Destinationen womöglich träumen. Doch St. Martin, eines der schönsten Dörfer Deutschlands, überzeugt mit seiner malerischen Kulisse und der wunderbaren Lage inmitten des Pfälzer Weinlandes und Waldes. Die einzigartige Verbindung aus romantischer Idylle, pfälzer Gastfreundschaft, lebensfroher Wein- und Genusskultur sorgt – gepaart mit einem milden Klima – für eine rundum südlich geprägte Kulturlandschaft und garantiert somit ein unvergessliches Urlaubserlebnis.  Der kleine, nur 1700 Einwohner zählende Weinort hat sich also bereits als erfolgreiche Destination auf dem Tourismusmarkt etabliert.

Die Anzahl an Touristen steigt exponentiell.

Im Gegensatz zur Intention anderer Urlaubsorte sollen daher nicht vornehmlich mehr Touristen in den Ort bewegt werden. In St. Martin gilt es fortan, vielmehr eine spezifische Zielgruppe – nämlich Genussreisende – von St. Martin und seinem Leistungsspektrum zu überzeugen.

Vor diesem Hintergrund war Christopher Spall vom Tourismusverein Südliche Weinstrasse – St. Martin e.V eingeladen, um im Rahmen der Vollversammlung neue Impulse zu liefern. Mit seinem Vortrag „Vom Tourismusort zur starken Destinationsmarke“ zeigte er auf, wie dem Reisedomizil beides gelingen kann:
sich zum einen als attraktive Destinationsmarke erfolgreich auf dem Markt zu positionieren und zum anderen die gewünschte Zielgruppe anzusprechen.

Eine Destinationsmarke muss einen guten Grund geben, warum Menschen ausgerechnet zu ihr kommen sollen. Floskeln wie „Wir sind die Verbindung aus Natur und Kultur“ helfen da nicht weiter

Christopher Spall hob die Rolle der handelnden Personen vor Ort als Markenbotschafter hervor:

Jedes Hotel, jeder Gasthof, jeder Winzer repräsentiert die Destinationsmarke St. Martin. Wie stellen wir sicher, dass alle ein gemeinsames Versprechen abgeben und unter Beweis stellen?

Folglich zahle jeder einzelne – als Person und mit seiner individuellen Unternehmung – auf den Erfolg der Destinationsmarke St. Martin ein.

Weiterhin erläuterte Christopher Spall, dass Attraktivität unter der Oberfläche entstehe. Es ist von elementarer Bedeutung, die Marke über greifbare, prägnant formulierte Werte und eine klare Positionierung spürbar zu machen. So entstehen echte Unterscheidungsfaktoren für Reisende. Das zeigen nicht zuletzt die erfolgreichsten Destinationsmarken wie Südtirol oder die Steiermark.

Jede Destination braucht eine gemeinschaftliche Identität. Aus dieser heraus wird eine Botschaft entwickelt, die von allen Beteiligten auf individuelle Art und Weise nach außen getragen wird. Diese Botschaft ist ein wichtiges Werkzeug, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. So ziehen Orte genau die Menschen an, die ihren Charme und ihre Angebote wahrhaftig zu schätzen wissen.

Kulturscheune St. Martin, St. Martin, 11 .März 2019

Veröffentlicht: 08.05.2019

 

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