Finden Sie mit Ihrer starken Arbeitgebermarke in Zukunft mehr passende Bewerber für Ihr Autohaus. 

Der Wandel vom Autohaus als reinem Verkäufer zum individuellen Dienstleister erzeugt jede Menge Veränderung bei Autohändlern. Spielentscheidend für eine Umstrukturierung und ein gesundes Wachstum ist, passende und qualifizierte Bewerber an Land zu ziehen. Heiß umkämpft, nicht nur in der Automobilbranche, ist der Markt an Fachkräften.

Die Attraktivität der angebotenen Automarken alleine reicht nicht aus.

Worum geht es? Nicht die meisten Bewerber anzuziehen, sondern die passenden. Die, die dem Unternehmen in guten wie in schlechten Zeiten die Treue halten. Die, die sich aufgrund von gemeinsamen Werten mit dem Unternehmen verbunden fühlen. Doch nicht nur das. Die Arbeitgebermarke schafft einen gemeinsamen Identifikationsanker, der Ihre Stammcrew und Leistungsträger noch mehr mit Ihrem Autohaus verbindet. Ist der Mitarbeiter nicht über gemeinsame Werte mit dem Unternehmen verbunden, verlässt er möglicherweise das Schiff in unsicheren Zeiten.

Für viele Autohändler ist Herausbildung einer eigenen Identität mit Schwierigkeiten verbunden. Dabei gibt es drei Hauptprobleme für die Entwicklung eines gemeinsamen Wir-Gefühls und einer attraktiven Arbeitgebermarke bei Autohäusern:

  1. Mitarbeiter sind über mehrere Standorte verteilt:
    Identifikation mit dem Standort
  2. Mitarbeiter unter einem Dach arbeiten für verschieden Hersteller:
    Identifikation mit der Herstellermarke ist höher als mit der Händlermarke
  3. Händlermarken selbst sind wenig ausgeprägt und bilden keine ausreichende Identifikationsplattform: 
    Sammelsurium an von Herstellermarken gesteuerten Unternehmenskulturen unter einem Dach

Finden Sie die verbindende Klammer, mit der sich Ihr Team standort- und herstellerübergreifend identifizieren kann. Nur wer auf Platitüden wie „Tradition trifft Zukunft“ verzichtet und Klartext spricht, wird zur starken Arbeitgebermarke.

Starke Arbeitgeber-Marke: Wie Autohäuser Leistungsträger binden und attraktiver für Bewerber werden

Was bringt eine starke Arbeitgebermarke?

  1. Mehr passende Bewerber
  2. Gesamtleistung des Autohauses verbessert sich
  3. Weniger Fluktuation
  4. Höhere Produktivität
  5. Interne Probleme werden schneller gelöst
  6. Aufmerksamkeit als Arbeitgeber in Ihrem Einzugsgebiet

 

Die ersten Schritte zu mehr Profil und mehr Wir-Gefühl: So gehen Sie es an

Autohändler müssen zu allererst herausarbeiten, was Sie im Kern ausmacht, um eine Identifikationsplattform zu bieten. Diese Werte sollten mit den Mitarbeitern zusammen entwickelt werden. Identifikation entsteht durch selbermachen. Diese Werte beschreiben den Charakter Ihres Hauses und die Atmosphäre der Zusammenarbeit untereinander. Sie geben Bewerbern die Chance zu prüfen, ob er zu ihrem Unternehmen passt. Nur bitte keine Buzzwords: Jedes Unternehmen gibt heute vor, professionell, flexibel und ehrlich zu sein. Gehen Sie tiefer.

Wie können wir uns von anderen Arbeitgebern in der Region differenzieren und attraktiv für Bewerber sein? Wenn Sie diese Frage in einem Satz beantworten können, verschafft es Ihnen ein klares Profil am Arbeitsmarkt. Diese können Sie bereits bei der Stellenanzeige, als auch im Bewerberprozess bis hin zur Absage-Email spürbar machen.

Definieren Sie einen unverwechselbaren Stil für Ihre Händlermarke. Zum Beispiel mit Ihrem Logo oder einer dominanten Markenfarbe. Denken Sie darüber hinaus auch an ein Markensymbol, wie bspw. das grüne Kleeblatt der Feser-Graf Gruppe (http://www.feser-graf-gruppe.de/#/!/search/&sorting=1). Machen Sie ihre Händlermarke vom Empfang bis zur Website sichtbar. Mit der Wahrnehmbarkeit wächst der Stolz der Mitarbeiter – und aus einem Mitarbeiter, der Ihr Logo auf der Brust trägt, werden viele.

Diese Regeln helfen, die gemeinsamen Werte in ein einheitliches Verhalten im Umgang miteinander zu überführen. Sie geben Ihren Mitarbeitern einen Rahmen, in dem jeder auf seine Weise seinen Beitrag zur starken Händlermarke leisten kann. Mit der Definition alleine ist es nicht getan. Damit dieser Kompass in alltägliches Verhalten einfließt, muss er jedem Mitarbeiter in Fleisch und Blut übergehen. Hier hilft nur eines: Schulen Sie Ihr Team, wie Sie mit diesen Leitplanken umgehen sollen. So entstehen ein gemeinsames Verständnis und mehr Wir-Gefühl.

 

Sie wollen wissen, wo Sie mit Ihrem Autohaus auf dem Weg zur starken Händlermarke stehen?

Finden Sie es heraus mit dieser kostenlosen und unverbindlichen Händlermarken-Checkliste. Laden Sie sich diese entweder direkt als PDF-Datei herunter, oder beantworten Sie die Checkliste direkt und anonym online unter folgendem Link.

hier geht es zur Händlermarken-Checkliste als PDF-Datei

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Unser Fazit:

Finden Sie mit Ihrer starken Arbeitgebermarke in Zukunft mehr passende Bewerber für Ihr Autohaus. Schaffen Sie durch Ihre Händlermarke mehr Wir-Gefühl bei den bestehenden Mitarbeitern. Bringen Sie auf den Punkt, warum sich ein Bewerber genau bei Ihnen arbeiten sollte. Und trauen Sie sich offen anzusprechen, was Sie als Arbeitgeber nicht leisten können. So werden Sie zwar nicht alle Bewerber für Sie begeistern, aber die richtigen.

 

Veröffentlicht: 15. Juli 2017 

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