Sicherheit und Gesundheit: Anker für die Markenführung nach Corona

Unsere Welt unterlag vor der Corona-Krise ständiger Veränderung. Die sogenannten Megatrends sind Entwicklungskonstanten der globalen Gesellschaft, die Jahrzehnte anhalten und alle Bereiche der Gesellschaft in der Vergangenheit geprägt haben und auch zukünftig prägen werden. Diese Treiber des Wandels sind meist so langsam, dass wir ihn kaum wahrnehmen. Doch die Corona-Krise änderte das schlagartig.
Zwei der Megatrends, die durch die Corona-Krise stark beschleunigt wurden, sind „Sicherheit“ und „Gesundheit“. Der Megatrend „Sicherheit“ beschreibt, dass unsere Gesellschaft, oft entgegen unserer Wahrnehmung, immer sicherer wird. Gleichzeitig steigt unser Bedürfnis nach Sicherheit stetig an. Wirtschaftskrisen und Flüchtlingswellen zum Trotz wurde die Welt immer sicherer – bis ein Virus das Leben zum Stillstand zwang. Nicht nur eine Gefahr für unser Leben, sondern auch für unsere finanzielle Sicherheit. Der Megatrend „Gesundheit“ bewirkt, dass Gesundheit von Zufriedenheit kaum noch zu trennen ist. Schon vor der Krise belegte Gesundheit den ersten Platz im gesellschaftlichen Werte-Ranking von Kantar – Fitness, Leistungsfähigkeit und Wohlfühlen sind direkt damit verbunden. Die Krise richtet den Fokus wieder auf das, was Gesundheit im eigentlichen Sinne bedeutet: Die Abwesenheit von Krankheit. Chronisch Kranke und alte Menschen werden zu Risikogruppen, gesunde werden durch Homeoffice und Stress belastet. Gesundheit rückt in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Miteinanders. Schütze ich mich selbst, so schütze ich auch andere. Körperliche Fitness – und damit auch ein verringertes Risiko, einen schweren Krankheitsverlauf zu erleiden – wird vom gesellschaftlich anerkannten „nice to have“ zum „must have“. Rücksichtnahme auf andere wird von der Tugend zur Pflicht. Der gesunde Lebensstil ist keine Privatsache mehr, sondern Teil der gesellschaftlichen Seuchenprävention.
Bildquelle: Shane Rounce / Unsplash.com
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