Von der Schokolade zur starken Marke: Tony’s Cocolonely – 100 % frei von moderner Sklaverei

Von der Schokolade zur starken Marke: Tony’s Cocolonely – 100 % frei von moderner Sklaverei

Die Pandemie hat unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschärft. Das haben auch viele Marken für sich erkannt und haben entsprechende Werbekampagnen gestartet. Bäume Pflanzen und Klimaneutralität par excellence. Verbraucher enttarnen solche Aktionen, die nicht aus echter Überzeugung stammen, schnell.  Eines vorweg: Nachhaltigkeit ist viel mehr als nachwachsende Rohstoffe. Vielmehr umfasst Nachhaltigkeit – gemäß der von den Vereinten Nationen definierten Ziele für nachhaltige Entwicklung – neben der ökologischen auch die soziale und die ökonomische Säule. 

Sustainable Development Goals (SDG)

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. 

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Eine Marke, die keine Bäume pflanzt, und trotzdem als nachhaltiger Vorreiter gilt, ist Tony’s Chocolonely.

Die Marke wurde 2005 vom holländischen Journalisten Teun van de Keuken mit einem klaren Ziel gegründet: Schokolade 100% frei von moderner Sklaverei zu machen. Nicht nur die eigene, sondern jede Schokolade weltweit. Das Hauptproblem: die Farmer verdienen so wenig mit dem Kakaobohnen-Handel, dass sie keinen anderen Weg sehen, als selbst Menschen auszubeuten. Dazu hat sich die Marke aus ihrem Kernzweck heraus fünf klare Prinzipien gesetzt, die ihr Handeln lenken und dafür sorgen, sklavenfreie Schokolade zu ermöglichen. 

 

Die fünf Prinzipien von Tony’s Chocolonely

  1. Nachvollziehbare Bohnenherkunft: Die Herkunft jeder Kakaobohne ist nachvollziehbar
  2. Höhere Preise für Farmer: Die Marke zahlt Farmern mehr, basierend auf dem mit Fair Trade entwickelten „Living Income Reference Price“, der Lebensunterhalt der Farmer sichern soll
  3. Starke Farmer: Tonys Chocolonelies unterstützt Farmer, sich in Genossenschaften zu organisieren und als Einheit aufzutreten
  4. Langfristige Partnerschaften mit Farmern: Farmer erhalten, entgegen der Norm, langfristige Verträge mit Preis- und Abnahmegarantien, sodass sie langfristig planen können
  5. Bessere Qualität und Produktivität: Die Marke schult die Farmer, effizienter und somit profitabler zu arbeiten

Starke Marke mit klarer Haltung

Alle Aktionen von Tony’s Chocolonelies sind direkt aus der Identität der Marke abgeleitet und zahlen auf den Kernzweck „sklavenfreie Schokolade“ ein. Durch die geschaffene Transparenz und die klare Positionierung schafft es die Marke, höhere Preise im Einzelhandel durchzusetzen als beispielsweise Milka oder Rittersport.

Doch wie schafft es Tony’s Chololonely, diese Identität dem Verbraucher zu vermitteln? Zum einen durch die hohe Transparenz in der eigenen Kommunikation und die Initiative „Tony’s Open Chain“. Diese unterstützt andere Schokoladenhersteller dabei, sich den Prinzipien von Tony’s Chocolonely anzuschließen. Aber auch durch die Produkte macht die Marke ihre Identität spürbar. Die Tafeln haben, anders als üblich, unterschiedlich große Stücke. Denn im Schokoladenmarkt sind die Anteile am Gewinn ebenfalls unfair verteilt.

Und mit dieser klaren Haltung hat es Tony’s Chocolonely geschafft, zu einem der erfolgreichsten Schokoladenherstellern der Niederlande zu werden und erfolgreich in die Nachbarländer zu expandieren. Mittlerweile findet man die Schokolade auch in deutschen Supermärkten.

Was lernen wir daraus?

Um wirklich glaubhaft nachhaltig zu sein, reicht Aktionismus nicht. Die nachhaltigen Vorreiter unserer Zeit zeigen, dass eine klare Positionierung auf Nachhaltigkeit der Weg zum Erfolg ist- Nachhaltigkeit in den Kern der eigenen Organisation stellen. Fragen Sie sich: Welchen nachhaltigen Unterschied können Sie mit Ihrer Organisation machen? Denken Sie dabei an alle drei Säulen der Nachhaltigkeit.

Bildquelle: Rodrigo Flores on Unsplash; www.tonyschocolonely.com; www.youtube.com/watch?v=nqG4N27UHNk; www.youtube.com/watch?v=nqG4N27UHNk

Tiefere Einblicke in die Marke „Tony’s Chocolonely“

Tony's Chocolonely

Eintauchen in ID Nachhaltigkeitsmarke

ID Nachhaltigkeitsstrategie

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EIZO Technologies: Vom produzierenden Betrieb zum attraktiven Arbeitgeber

EIZO Technologies: Vom produzierenden Betrieb zum attraktiven Arbeitgeber

Die Marke

EIZO Technologies ist ein mittelständisches Technologieunternehmen aus Geretsried südlich von München. Die rund 100 Mitarbeiter entwerfen, konzipieren und fertigen am Standort Spezialmonitore für besondere Einsatzzwecke wie die Flugsicherung, Industrieanwendungen oder Busse. Seit 2009 gehört der Mittelständler zum japanischen EIZO Konzern, einer der weltweit führenden Anbieter für Monitore und Displays.

Die Ziele

Die Attraktivität als Arbeitgeber deutlich erhöhen, Headhunter überflüssig machen, Leistungsträger binden und einen Rahmen für Wachstum schaffen durch den Aufbau einer Führungskultur, mit der sich die Führungskräfte und Mitarbeiter identifizieren können.

Starke Arbeitgebermarke EIZO Technologies

Die Ausgangslage

Marken müssen heute mehr denn je auch für Bewerber und Mitarbeiter attraktiv sein. Und EIZO Technologies hat im Süden Münchens mehr als genug Konkurrenz im Kampf um Fachkräfte. Personalvermittlung ist häufig die einzige Möglichkeit, an Fachpersonal zu kommen. Doch für den mittelständischen Arbeitgeber geht es nicht nur um die Fachkräfte von morgen, sondern auch um die Leistungsträger von heute. EIZO Technologies ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Deshalb legt das Unternehmen besonderen Augenmerk auf die Entwicklung einer Führungskultur. Doch wie kann sich der Monitorhersteller von anderen Arbeitgebern differenzieren? Schnell wurde klar, dass EIZO Technologies als Arbeitgeber besonders ist. Die lange Betriebszugehörigkeit einiger Mitarbeiter zeugen von einem besonderen Spirit. Doch wie lässt sich dieser Spirit auf den Punkt bringen, über alle Abteilungen hinweg verankern und Bewerbern transparent machen? Geschäftsführer Andy Kürz suchte nach einer ID Toolbox, die alle Werkzeuge zur Unternehmensentwicklung bündelt und die unverwechselbare DNA greifbar macht.

Das Team von Spall.macht.Marke arbeitete nicht nur unsere DNA heraus, sondern macht diese auch ganz konkret in allen Unternehmensbereichen sicht- und nutzbar.

Andy Kürz, Geschäftsführer EIZO Technologies GmbH

Der Entwicklungsprozess

  1. Tiefeninterviews mit Bewerbern und Mitarbeitern
  2. Analyse des Markenerlebnisses für Bewerber und Mitarbeiter
  3. Entwicklung einer klaren Positionierung und Ableitung guter Gründe für den Arbeitgeber
  4. Entwicklung einer ID Toolbox mit allen Bausteinen der EIZO Technologies DNA
  5. Etablierung eines neuartigen Ansatzes für identitätsorientierte Mitarbeitergespräche
  6. Übersetzung der Arbeitgeber-Positionierung in alle relevanten Bewerber-Kontaktpunkte hinein, von Website bis Bewerbungsgespräch
  7. Erlebbar machen der Ergebnisse für alle Mitarbeiter in einem verbindenden Mitmach-Event
  8. Mehrstufige Schulung der Führungskräfte zur Anwendung der Arbeitgeber-DNA im Alltag

Das Ergebnis

EIZO Technologies ist der Arbeitgeber für alle, die die Direktheit des Mittelstands, die Sicherheit eines Konzern und die Herausforderungen eines Weltmarktführer schätzen. Durch das konsequente schulen aller Führungskräfte und das Etablieren einer einheitlichen Führungskultur mit regelmäßigen Mitarbeitergesprächen hat EIZO Technologies einen großen Sprung bei allen relevanten Indikatoren der Mitarbeiterzufriedenheit gemacht. Innerhalb von 2 Jahren verbesserte sich beispielsweise die Weiterempfehlung aus der Belegschaft als Arbeitgeber um satte 15% und die Bewertung der Mitarbeiterführung um fast einen ganzen Notenpunkt (Messung über eine anonyme, repräsentative Mitarbeiterbefragung im Januar 2022). Auch die Identifikation, der Stolz auf den Arbeitgeber und die interne Kommunikation machten einen großen Satz nach vorne – und das, obwohl zwischen den letzten Mitarbeiterumfragen eine Pandemie und ein anstrengender Umzug lagen.

Die klare Positionierung als Arbeitgeber, die neue Führungskultur und das angepasste Bewerbererlebnis sorgen dafür, dass EIZO Technologies immer unabhängiger von Personalvermittlern wird.

Tiefere Einblicke in die Marke „EIZO Technologies“

EIZO

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Kernzweck und Nachhaltigkeitsstrategie: IKEA changes the way we live

Kernzweck und Nachhaltigkeitsstrategie: IKEA changes the way we live

Medinge Group-Studie: Welche Faktoren bestimmen den Kernzweck?

Die Medinge Group hat im Januar 2022 im Rahmen einer Forschungsstudie Unternehmen in aller Welt ermittelt, die sich mit sozialen und ökologischen Fragen befassen, und leitende Angestellte dieser Unternehmen befragt. Ziel der Managementstudie war, herauszufinden, wie Unternehmen das Richtige tun und dabei profitabel sein können. Auf diese Weise konnten wir die Rolle des Unternehmenszwecks, den Einfluss der verschiedenen Interessengruppen, die Herausforderungen bei der Umsetzung und die Bedeutung von Marken mit Gewissen besser verstehen.

Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass es mehrere Wege gibt, um den Kernzweck einer Marke zu entdecken, und dass die Triebkraft für den Kernzweck einer einzelnen Marke in hohem Maße von der Unternehmensstruktur, dem Einfluss der Interessengruppen und der Branche abhängt.

Wie Unternehmen das Richtige tun und profitabel sein können

Medinge White Paper

Fünf Einflussfaktoren

Mitarbeiter und Bewerber und ihr Bedürfnis nach zielgerichteter Arbeit

Der Druck auf die Unternehmen durch bestehende und neue Mitarbeiter nimmt zu. Die Fähigkeit, klar und ehrlich zu zeigen, dass man sich für die Menschen und den Planeten einsetzt, kann den Ausschlag geben, wenn es um die Entscheidung geht, bei einem Unternehmen zu bleiben oder sich um einen Arbeitsplatz zu bewerben.

Man spürt förmlich, dass intern Druck aufgebaut wird und dass die Stimme der Mitarbeiter eine starke Triebkraft für den Kernzweck ist.

Gründer

Der Kernzweck kann von der Gründerperson oder den Gründerpersonen vorangetrieben werden, deren Werte so stark sind, dass sie zum integralen Bestandteil der Geschäftstätigkeit der Marke werden. In diesen Fällen ist die Sorge um die Menschen und den Planeten ebenso wie der Gewinn nicht nur ein nachträglicher Gedanke, ein Projekt oder eine neue Abteilung, sondern im Kern des Unternehmens verwurzelt.

Investoren

Wenn wir nun einen Blick über den Tellerrand der Marke und des Unternehmens hinaus werfen, wird auch der Einfluss externer Interessengruppen immer deutlicher. Investoren sind daran interessiert, die Auswirkungen eines Unternehmens zu verstehen, insbesondere in Bezug auf Umweltfragen.

Mitbewerber und Lieferanten

Es überrascht nicht, dass eine Verlagerung hin zu einer stärkeren Fokussierung auf die Menschen und den Planeten innerhalb eines Unternehmens die Maßnahmen anderer Marken beeinflussen oder sogar erzwingen kann, vor allem, wenn sie Geschäftskunden oder Teil desselben Lieferökosystems sind.

Kunden

Und schließlich, wenn auch in geringerem Umfang, gibt es laut dieser Studie auch einen Druck von Seiten der einzelnen Verbraucher.

Insgesamt haben die Verbraucher zwar einen besseren Zugang zu Informationen und zu Plattformen, auf denen sie Druck auf die Marken ausüben können, aber die meisten Verbraucher scheinen ihren Einfluss noch nicht wirklich geltend zu machen.

Die Leute aus dem gesamten Unternehmen wollen wirklich, dass ihr Unternehmen […] Teil der Lösung für große globale Herausforderungen ist.

Tiefere Einblicke in die Medinge Group

Medinge Logo

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Die 5 unverwechselbaren Markenlehren des Jahres 2021

Die 5 unverwechselbaren Markenlehren des Jahres 2021

Markenlehren 2021

Was bleibt aus Markensicht von diesem Jahr?

1. Respekt gegen die Langeweile: Warum nicht nur ein Bundeskanzler, sondern jede Marke ein eigenes Gefühl braucht

‚Respekt für dich‘ prangte auf den Wahlplakaten der SPD. Das Statement besticht durch hohe Merkfähigkeit und einen klaren Nutzen. Und traf bei den Wählern offenbar mitten ins Schwarze. Wurde es doch glaubhaft verkörpert vom Spitzenkandidaten Olaf Scholz. Dessen unaufgeregtes, bisweilen langweiliges Auftreten untermauerte das Markenversprechen authentisch und zuverlässig. Auch nach seiner Wahl zum neuen Bundeskanzler twitterte Olaf Scholz: „ … Weil wir auf Respekt setzen und es ernst meinen. Und darum wird es auch der neuen Regierung in den kommenden Jahren gehen – um Respekt. Ich freue mich auf das, was kommt!“

Klare Botschaft Olaf Scholz

Als eine der ersten Amtshandlungen richtete die neue Bundesregierung einen Corona-Krisenstab ein. Besonderes Augenmerk legt die Regierung auf seinen Umgang mit Impfskeptikern und -unwilligen. Gelingt es ihm, sie gleichermaßen respektvoll zu behandeln? Er und die SPD werden an ihrem wichtigsten Wahlversprechen gemessen werden.

Was lernen wir daraus?

Nicht nur Menschen, auch kommerzielle Marken stärken ihre Positionierung, wenn sie ein ganz bestimmtes Gefühl besetzen.

Wie lautet Ihres?

2. Impfstoff-Pionier BioNTech: Warum die Gesichter hinter einer Marke entscheiden

Seit den ersten Meldungen verfolgte man 2020 die Fortschritte bei der Suche nach einem wirksamen Mittel gegen Corona. Die Forschung glich einem Wettlauf – nicht nur gegen die Zeit. Vielmehr war es ein Rennen des internationalen Arzneimittelherstellers AstraZeneca auf der einen Seite und des Mainzer Biopharma-Unternehmens BioNTech. Gesichter, Herz und Seele des Unternehmens sind Ugur Sahin und Özlem Türeci. Seit ihre Firma BioNTech den ersten Impfstoff gegen das Corona-Virus entwickelte, kennt jeder das Wissenschaftlerduo. Die beiden wuchsen als Kinder türkischer Eltern in Deutschland auf, schlugen beide als Mediziner eine wissenschaftliche Laufbahn ein, trafen in einem Krankenhaus aufeinander, wurden ein Paar.

Biontech-Gründer Ugur & Özlem

Die persönliche Geschichte des Wissenschaftlerteams, das sich dem leidenschaftlichen Kampf gegen Krebs und Infektionskrankheiten verschrieben hat, ist eng mit der Erfolgsgeschichte des BioNTech-Impfstoffes verknüpft. Dadurch hatte dieser von Anfang an einen Vertrauensvorsprung gegenüber anderen. Schon bald wollten viele unbedingt mit „Biontech“ geimpft werden. Währenddessen kämpfte der abgeschlagene zweite, AstraZeneca, gegen Niederschläge und rufschädigende Negativpresse: 1. die Empfehlung, den Impfstoff nicht für Menschen über 65 Jahren zuzulassen, 2. die Diskussion um nicht eingehaltene Lieferversprechen, 3. Zweifel an der Wirksamkeit, 4. Thrombosefälle 5. Impfstopp usw. Bemerkenswert, dass niemand persönlich den Kopf dafür hinhielt und öffentlich für die Marke einstand. Der Pharmahersteller hat Ruf und Akzeptanz des Impfstoffes dadurch nachhaltig beschädigt. Und bleibt damit eben nur ein gesichtsloser Pharmahersteller.

Was lernen wir daraus?

Gerade bei unbekannten, sensiblen Themen kommt es auf Vertrauen an. Sind die Menschen hinter einer Marke sichtbar, fällt es uns leichter, Vertrauen aufzubauen, zu verzeihen, zu kommunizieren. Der Schutz der Anonymität verschwindet, aber wir verbinden fortan menschliche Eigenschaften mit der Marke. Identifikation wird ermöglicht. Trauen Sie sich, die Gesichter hinter Ihrer Marke zu zeigen!

3. Facebook im Metaverse: Wenn der Name zu klein für die Leistung wird, darf auch der Markenname geändert werden

Seit der Gründung im Jahr 2004 ist Facebook kräftig gewachsen – mittlerweile auf über 2,5 Mrd. monatliche aktive Nutzer. Zum Portfolio des Internet-Giganten gehören dabei außerdem Instagram, WhatsApp und Oculus VR. Im Oktober 2021 dann die Überraschung: Der Technik-Konzern verkündete, sich in „META“ umzubenennen. Ein mutiger Schritt, ist doch der Name die höchste Form der Verdichtung einer Markenidentität. Die meisten Markenlenker würden ihn nicht mit der Kneifzange anfassen.

Metaverse

Warum dann dieser Schritt? Facebook Gründer Zuckerberg erklärte, dass sich der Konzern zukünftig nicht mehr auf Soziale Netzwerke, sondern die Entwicklung eines Metaversums fokussieren wolle. Und da steht der Name Facebook, als Synonym für Soziales Netzwerk, offensichtlich im Weg. Was sich Zuckerberg und Co außerdem von der Namensänderung versprechen, lässt sich nur vermuten. Möglicherweise erhofft sich der Konzern, losgelöst von Facebook wahrgenommen zu werden. Denn das soziale Netzwerk steht seit langem u.a. für seinen mangelndem Datenschutz und seiner Monopolstellung in der Kritik. So stark, dass sich in den letzten Monaten mehrfach hochrangige Facebook-Manager vor dem US-Kongress für die Handlungen des Unternehmens rechtfertigen mussten – und dabei kaum überzeugten.

Was lernen wir daraus?

Marken sollen in erster Linie Orientierung und Sicherheit geben. Deshalb muss jede Änderung am Außenauftritt einer Marke gut durchdacht sein. Besonders Änderungen am Markennamen sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Hier können wir von Meta lernen. Der Konzern gibt uns mit dem Namenswechsel ein klares Signal: Achtung, wir werden unsere Kernleistung in Zukunft verändern. Weg vom sozialen Netzwerk hin zum Metaverse, der Zukunft des Internets. Gleichzeitig bleibt der alte Markenname Facebook für die Leistungen des sozialen Netzwerks unter der Dachmarke Meta bestehen. Dieser bisweilen unterschätzte Aspekt ist aus Markensicht entscheidend. Den Ruf einer Marke kann eine Namensänderung übrigens nicht reinwaschen – so sehr sich Meta das auch wünschen mag. Verschleierung wird schnell enttarnt und kann die Marke noch weiter beschädigen.

 

4. Tony's Chocolonely und die sklavenfreie Schokolade: Wie Marken glaubhaft nachhaltig werden

Die Pandemie hat unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit geschärft. Das haben auch viele Marken für sich erkannt und haben entsprechende Werbekampagnen gestartet. Bäume pflanzen und Klimaneutralität par excellence. Verbraucher enttarnen solche Aktionen, die nicht aus echter Überzeugung stammen, schnell. Eines vorweg: Nachhaltigkeit ist viel mehr als nachwachsende Rohstoffe. Nachhaltigkeit umfasst neben der ökologischen auch die sozialen und die ökonomischen Aspekte.

Tony's Chocolonely

Eine Marke, die keine Bäume pflanzt und trotzdem als nachhaltiger Vorreiter gilt ist Tony’s Chocolonely. Die Niederländer verfolgen eine Mission: Schokolade 100% frei von moderner Sklaverei zu machen. Dazu hat sich die Marke 5 klare Prinzipien gesetzt, die ihr Handeln lenken. Und mit dieser klaren Haltung hat es Tony’s Chocolonely geschafft, zu einem der erfolgreichsten Schokoladenherstellern der Niederlande zu werden und erfolgreich in die Nachbarländer zu expandieren.

Was lernen wir daraus?

Um wirklich glaubhaft nachhaltig zu sein, reicht Aktionismus nicht. Die nachhaltigen Vorreiter unserer Zeit zeigen, dass eine klare Positionierung auf Nachhaltigkeit der Weg zum Erfolg ist. Die Nachhaltigkeit in den Kern der eigenen Organisation stellen. Fragen Sie sich: Welchen nachhaltigen Unterschied können Sie mit Ihrer Organisation machen? Und denken Sie dabei an alle drei Säulen der Nachhaltigkeit.

5. Warum die Clubhouse-Blase geplatzt ist: Was Marken machen sollten, damit sie auch nach dem Hype noch da sind

Haben Sie in den letzten Wochen noch etwas von Clubhouse gehört? Nein? Wir auch nicht. Dabei war der Hype um die Social-App riesig. Jeder wollte dabei sein. Was ist passiert? Das Timing für Clubhaus hätte besser nicht sein können. Mitten im Lockdown bot die App eine neue Möglichkeit der digitalen Zusammenkunft – hoch exklusiv über Einladungslinks und nur für iPhone-Nutzer.

Clubhouse

Tech-Talk mit Frank Thelen? Candy Crush-Insights aus dem Alltag von Bodo Ramelow? Clubhaus entwickelt sich zum nächsten sozialen Netzwerk. So schien es jedenfalls. Gegründet mit dem Gedanken, eine Audio-Community für Künstler und Kreative zu schaffen, wurde Clubhouse als Online-Treff für Stars, Unternehmer und Journalisten populär. Mittlerweile braucht es keine Einladung mehr und die App läuft auch auf Android. Die Exklusivität ist verschwunden und der Hype vorüber. Wirklich interessieren tut sich für Clubhouse kaum einer mehr – weder die Meinungsbildner noch die eigentliche Zielgruppe der Künstler und Kreativen.

Was lernen wir daraus?

Das Beispiel Clubhouse zeigt eindrucksvoll was Marken blüht, wenn die Hype-Welle bricht. Die Verantwortlichen von Clubhouse sollten den Kontakt zu Ihrer ursprünglichen Zielgruppe, bestehend aus Künstlern und Kreativen, suchen. Und dann mit klarem Kompass die App für eben diese optimieren. Wie das bei Ihnen konkret aussehen kann? Gehen Sie auf Ihre Kunden zu und fragen Sie nach Feedback. Involvieren Sie Ihre Fans in Ihre Arbeit. Hören Sie dabei genau zu, und optimieren Sie Ihre Leistung. Wenn Sie das tun, folgt die Bekanntheit durch Weiterempfehlung von ganz alleine.

Die stärkste Marke liegt in dir selbst. Deshalb bleibt unser Fazit 2021 das gleiche wie 2020:

Identität entwickeln. Attraktivität spüren.

Bildquellen:
https://olaf-scholz.spd.de/ ©Maximilian König
https://biontech.de/
Photo by Roman Martyniuk on Unsplash
https://tonyschocolonely.com/
Photo by William Krause on Unsplash

Zu den Markenlehren des Jahres 2020

Markenlehren_2020

Eintauchen in ID Persönlichkeitsmarke

Marke für Personen

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10 Fragen für Ihr klares Profil

10 Fragen für Ihr klares Profil

Haben Sie schon ein klares Profil? Wir zeigen, wie Sie Ihre DNA erfolgreich im Alltag einsetzen.

Mit diesen zehn Fragen werden sich Persönlichkeiten ihrer unverwechselbaren Stärken und Eigenheiten bewusst. Das Nutzen dieser Besonderheiten verschafft Menschen mehr Sinn und erhöht die Chance für den eigenen Erfolg.

Viel Inspiration mit unseren zehn Fragen rund um Ihre eigene Identität – für Ihr klares Profil.

1. Welche ursächlichen Eigenschaften halfen Ihnen in schwierigen Momenten bzw. zu persönlichen Erfolgen?

2. Warum üben Sie Ihren Beruf aus? Identifizieren Sie Beweggründe, die über die Notwendigkeit, Geld verdienen zu wollen, hinausgehen.

3. Für welche Gruppen von Menschen machen Sie den Unterschied?

4. Welche Macken könnten als Übersetzung Ihrer Identität evtl. stimmig bzw. authentisch wirken?

5. Welche Grundsätze sind für Sie unumstößlich handlungsleitend?

6. Wie hoch schätzen Sie Ihre eigene Glaubwürdigkeit auf einer Skala von 1 (sehr gering) bis 10 (außerordentlich hoch) ein? Warum? Welche Faktoren stärken Ihre persönliche Glaubwürdigkeit, welche Faktoren schaden ihr?

7. Wie brechen Sie die Regeln Ihrer Zunft? Inwiefern brechen Sie mit Gepflogenheiten und ungeschriebenen Gesetzen? Inwieweit können Sie das in Ihrem Alltag nutzen?

8. Welche Rollen sind ihnen auf den Leib geschneidert? Welche Rollen nehmen Sie dennoch an, obwohl Sie dabei nicht Ihr bestes Ich abrufen können?

9. Welches Bild ist in der Öffentlichkeit von Ihnen bekannt? Welches Bild würden Sie gerne von Ihnen glaubwürdig erzeugen? Inwiefern unterscheiden sich diese beiden Vorstellungsmuster und wie können Sie sie zusammenbringen?

10. Woran erkennt man Sie als Persönlichkeitsmarke auf den ersten Blick? Inwiefern nutzen Sie diese Erkennungsmerkmale?

Bildquelle: Colin Behrens auf Pixabay

Viel Inspiration mit unseren zehn Fragen rund um Ihre eigene Identität – für Ihr klares Profil.

Tiefere Einblicke in die Marke „Tony’s Chocolonely“

Tony's Chocolonely

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ID Nachhaltigkeitsstrategie

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Vom Politiker zur starken Marke: Wolfgang Bosbach sagt, worauf es ankommt

Vom Politiker zur starken Marke: Wolfgang Bosbach sagt, worauf es ankommt

Aus der grauen Masse der Politiker sticht eine Persönlichkeit schon immer heraus: Wolfgang Bosbach gilt als einer der profiliertesten und beliebtesten deutschen Politiker. Er wurde 1952 in Bergisch Gladbach geboren und trat 1972 der CDU bei. Nach der mittleren Reife, einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und der Position als Leiter eines Supermarktes machte er sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte mit dem Abschluss des 2. Staatsexamens Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Seit 1991 ist er als Rechtsanwalt in der Kanzlei Winter Rechtsanwälte in Bergisch-Gladbach tätig. Von 1994 bis 2013 wurde er im Rheinisch-Bergischen Kreis ohne Unterbrechung direkt in den Deutschen Bundestag gewählt, wo er zahlreiche Ämter bekleidete. Bei der Bundestagswahl 2017 trat er in seinem Wahlkreis nicht mehr an.

Im Interview mit dem CDU-Mann wird deutlich, was eine starke Persönlichkeitsmarke ausmacht. Das Gespräch liefert wertvolle Impulse für alle Entwicklungssucher – ob politisch aktiv oder nicht, die es besser machen wollen.

Starke Politikermarke Wolfgang Bosbach

Die Leute wollen nicht nur einen todschicken Zug sehen. Sie wollen auch wissen, in welche Richtung er fährt. Sonst steigen sie nicht ein.

Wolfgang Bosbach

Herr Bosbach, obwohl Sie nie ein Ministeramt bekleideten, gelten Sie über Parteigrenzen hinweg als einer der profiliertesten und beliebtesten deutschen Politiker. Worauf führen Sie diesen persönlichen Erfolg zurück?

Auf eine jahrzehntelange politische Arbeit in ganz verschiedenen politischen Ämtern. Erst auf kommunaler Ebene, dann die letzten 23 Jahre auf Bundesebene. Ich war ja auch einige Zeit stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Und in diesen fast fünf Jahrzehnten haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich ein Bild zu machen von dem Politiker, aber auch von dem Menschen Wolfgang Bosbach. Und die häufigen Medienauftritte haben sicherlich dazu beigetragen, dass ich im Laufe der Jahre, auch ohne Staatsamt, bekannt geworden bin.

Transparenz

Was ist für die Außenwirkung eines Politikers besonders wichtig? Wie kommt man ‚gut rüber‘?

Also, zunächst habe ich die in manchen Augen vielleicht altertümliche Auffassung, dass es schwierig ist, einen Politiker zu beraten, wie er sich in der Öffentlichkeit geben und verhalten sollte, weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Menschen ein untrügliches Gespür dafür haben, ob jemand authentisch ist oder ob jemand versucht, eine bestimmte Rolle zu spielen. Entscheidend ist die Kombination von Kompetenz und Sprache. Auch nach 46 Jahren politischer Arbeit gilt für mich, jeden Tag: lesen, lesen, lesen – lernen, lernen, lernen, also dazulernen, auch die Bereitschaft mitzubringen, sich permanent weiterzubilden. Und vielleicht auch, sich zu korrigieren, wenn man einmal in der Vergangenheit Fehleinschätzungen hatte. Dadurch erwirbt man sich eine Sachkompetenz. Die Kompetenz alleine hilft dir aber nicht, wenn du nicht in der Lage bist, deine politische Überzeugung in einer Sprache zu vermitteln, mit der man verstanden wird. Politiker neigen oft dazu, das Publikum zu belehren, anstatt zu erklären, warum sie welche Haltung einnehmen.

Authentizität

Wie fest definierbar und durchhaltbar ist die eigene Vision als Politiker in einem Geschäft, das von Deals und Kompromissen geprägt ist?

Da stellt sich im Laufe der Jahrzehnte Ernüchterung ein. Es gibt ja den klassischen Satz: „Politik ist das Bohren dicker Bretter“. Ich füge hinzu: Da musste ich mich im Laufe meines politischen Lebens durch ganze Wälder durcharbeiten. Wenn man sein politisches Ziel nicht oder nicht auf Anhieb erreicht, dann sollte man sich im Wege eines Kompromisses wenigstens darum bemühen, dem Ziel ein Stück näher zu kommen. Unter keinen Umständen sollte man in die entgegengesetzte Richtung laufen.

Glaubwürdigkeit

Zwischen 2012 und 2016 waren Sie laut ihrem Wikipedia-Eintrag der deutsche Politiker, der an den meisten Talkshows teilnahm. Wie bereiteten Sie sich für solche Polit-Talks vor? Haben Sie das trainiert oder ist das einfach irgendetwas, das Ihnen gegeben ist?

Vielleicht hat mir der liebe Gott schon das Talent in die Wiege gelegt, einen Text so zu formulieren, dass man auch tatsächlich verstanden wird. Dass die Menschen wissen, was gemeint ist. Ich kennen viele Politikerkollegen, die formulieren derart kompliziert, dass man zwar glaubt, Zeuge einer Offenbarung zu werden. Aber am Ende ist es völlig offen, welche Haltung der Politiker jetzt einnimmt. […] Vorbereitung in dem Sinne, dass man, fast wie ein Schauspieler, eine bestimmte Rolle lernt, die man dann in einer Talkshow darstellt, geht schief. Und die Vorbereitung war immer eine sachliche Vorbereitung, also konzentriert auf Zahlen, Daten und Fakten, je nach Thema. Und dass man in einer Talkshow sich bemüht, klar zum Ausdruck zu bringen, warum man welche bestimmte politische Haltung einnimmt. Also nicht nur zu erklären, dass man dafür oder dagegen ist oder was man vorhat, sondern auch, was die tragenden Beweggründe sind, was die Sachargumente sind, warum man eine bestimmte Haltung einnimmt.

Klarheit

Sie gelten als Politiker der klaren Worte und waren auch deshalb für Ihre Parteivorsitzenden nicht immer ein bequemer Abgeordneter. Wie meistert man in einer Position wie der Ihren den Spagat zwischen der Parteiräson und den eigenen Überzeugungen, wenn es diesbezüglich einmal Unterschiede geben sollte?

Ich bin in der glücklichen Lage, sagen zu können, ich vertrete nur Positionen der CDU oder solche, die früher einmal Positionen der CDU waren. Das Einzige, was man mir wirklich vorwerfen könnte, ist, dass ich nicht schnell genug in der Lage bin, meine Meinung zu ändern. Wenn es einmal zu kontroversen Debatten kam, in Fragen der Euro- oder der Flüchtlingspolitik, konnte ich immer sagen, das war früher einmal die Haltung der CDU in diesen Fragen. Die halte ich aus folgenden Überlegungen auch nach wie vor für richtig. Das hat Angela Merkel eigentlich immer akzeptiert, auch wenn wir uns in diesen Punkten nicht einig geworden sind. Und – ich glaube, das weiß sie auch – ich habe sie nie belogen. Ich habe sie nie betrogen. Ich habe aus meiner Meinung nie ein Geheimnis gemacht. Ich habe geheim nie anders abgestimmt als öffentlich. Auf mich konnte sie sich verlassen. Also bei mir wusste sie immer, wo sie dran war [lacht]. Das ich da als Pflegefall gegolten habe, ja das glaube ich sofort [lacht], oder als Problemfall oder als Quergeist, wie der Spiegel geschrieben hat. Das glaube ich sofort. Aber Angela Merkel würde nie sagen, der hat uns hintergangen.

Verlässlichkeit

Ist eine „klare Kante“ trainierbar oder bekommt man sie in die Wiege gelegt?

Ich glaube, da trifft Politik auf Persönlichkeit. Ich könnte nicht gut schlafen, wenn ich mich nicht klar ausdrücken könnte. Und diesen tausendfachen Schriftverkehr, den ich auch heute noch mit Bürgerinnen und Bürgern habe, den könnte ich so gar nicht führen, wenn ich mir in meiner Haltung nicht sicher wäre. Nicht „sicher“ im Sinne von unfehlbar, auch nicht „sicher“ im Sinne von „Nur meine Meinung ist die, die ich gelten lasse“, sondern „sicher“ in dem Sinne, dass ich mir wirklich nach einem gründlichen Abwägungsprozess eine fundierte Meinung gebildet habe, die ich aus Überzeugung vertrete, nicht aus Zufall.

Haltung

Herr Bosbach, herzlichen Dank für dieses sehr interessante Gespräch.

Das Interview mit Wolfgang Bosbach führte Prof. Holger J. Schmidt.

Starke Persönlichkeitsmarke: Worauf kommt es an?

Identitätsentwicklung als Schlüssel

Die starke Personen- oder Persönlichkeitsmarke ist der zugespitzte Ausdruck dessen, was den Menschen unverwechselbar macht. Die Entwicklung der eigenen unverwechselbaren Identität macht diese Unverwechselbarkeit greifbar. Nur wenn wir unsere eigene Identität kennen, können wir sie auch nach außen tragen anderen erklären.

Unser Prozess zur Identitätsentwicklung bei Personen basiert auf einem einzigartigen Abgleich von Selbst- und Fremdbild. So vermeiden wir, dass wir die Identität als Wunschbild aufbauen. Starke Persönlichkeitsmarken basieren auf einem starken Fremdbild. Damit werden sie nachhaltig glaubwürdig und als authentisch wahrgenommen.

Der Nutzen starker Persönlichkeitsmarken

Ein so geschliffenes Profil führt dazu, dass man selbstsicherer auftritt, fokussierter agiert und in der Konsequenz erfolgreicher ist.  Eine starke Persönlichkeitsmarke entwickelt sich aus ihrem inneren Kompass heraus. Sie ahmt nicht nach, sondern entfaltet die eigne Unverwechselbarkeit und hat Vorbildcharakter.

Die Identitätsentwicklung legt den eigenen inneren Antrieb offen und macht sichtbar, wo ich einen Unterschied machen kann. Und sie gibt Antwort auf die Frage, was ich im Leben erreichen und hinterlassen will.

Starke Persönlichkeitsmarken transportieren immer Transparenz, Authentizität, Glaubwürdigkeit, Klarheit, Verlässlichkeit und Haltung. Die eigene Identität zu entwickeln und entdecken und damit zur Persönlichkeitsmarke (Personal Brand) zu werden, ist wertvoll für jeden, der mit seiner Persönlichkeit den Unterschied machen kann und will – egal ob Politiker, Berater, Verkäufer oder Unternehmer.

Die Entwicklung der eigenen unverwechselbaren Identität zu einem klaren Profil ist der Schlüssel für alle Entwicklungssucher, die es besser machen wollen.

Das ausführliche Interview mit Wolfgang Bosbach finden Sie im Buch „Personal Branding – Was Menschen zu starken Marken macht“ von Christopher Spall.

Bildquelle: Sven Teschke/WikiMedia Commons

Tiefere Einblicke in das Buch „Personal Branding“

Buch Personal Branding von Christopher Spall

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