EIZO Technologies: Vom produzierenden Betrieb zum attraktiven Arbeitgeber

EIZO Technologies: Vom produzierenden Betrieb zum attraktiven Arbeitgeber

Die Marke

EIZO Technologies ist ein mittelständisches Technologieunternehmen aus Geretsried südlich von München. Die rund 100 Mitarbeiter entwerfen, konzipieren und fertigen am Standort Spezialmonitore für besondere Einsatzzwecke wie die Flugsicherung, Industrieanwendungen oder Busse. Seit 2009 gehört der Mittelständler zum japanischen EIZO Konzern, einer der weltweit führenden Anbieter für Monitore und Displays.

Die Ziele

Die Attraktivität als Arbeitgeber deutlich erhöhen, Headhunter überflüssig machen, Leistungsträger binden und einen Rahmen für Wachstum schaffen durch den Aufbau einer Führungskultur, mit der sich die Führungskräfte und Mitarbeiter identifizieren können.

Starke Arbeitgebermarke EIZO Technologies

Die Ausgangslage

Marken müssen heute mehr denn je auch für Bewerber und Mitarbeiter attraktiv sein. Und EIZO Technologies hat im Süden Münchens mehr als genug Konkurrenz im Kampf um Fachkräfte. Personalvermittlung ist häufig die einzige Möglichkeit, an Fachpersonal zu kommen. Doch für den mittelständischen Arbeitgeber geht es nicht nur um die Fachkräfte von morgen, sondern auch um die Leistungsträger von heute. EIZO Technologies ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Deshalb legt das Unternehmen besonderen Augenmerk auf die Entwicklung einer Führungskultur. Doch wie kann sich der Monitorhersteller von anderen Arbeitgebern differenzieren? Schnell wurde klar, dass EIZO Technologies als Arbeitgeber besonders ist. Die lange Betriebszugehörigkeit einiger Mitarbeiter zeugen von einem besonderen Spirit. Doch wie lässt sich dieser Spirit auf den Punkt bringen, über alle Abteilungen hinweg verankern und Bewerbern transparent machen? Geschäftsführer Andy Kürz suchte nach einer ID Toolbox, die alle Werkzeuge zur Unternehmensentwicklung bündelt und die unverwechselbare DNA greifbar macht.

Das Team von Spall.macht.Marke arbeitete nicht nur unsere DNA heraus, sondern macht diese auch ganz konkret in allen Unternehmensbereichen sicht- und nutzbar.

Andy Kürz, Geschäftsführer EIZO Technologies GmbH

Der Entwicklungsprozess

  1. Tiefeninterviews mit Bewerbern und Mitarbeitern
  2. Analyse des Markenerlebnisses für Bewerber und Mitarbeiter
  3. Entwicklung einer klaren Positionierung und Ableitung guter Gründe für den Arbeitgeber
  4. Entwicklung einer ID Toolbox mit allen Bausteinen der EIZO Technologies DNA
  5. Etablierung eines neuartigen Ansatzes für identitätsorientierte Mitarbeitergespräche
  6. Übersetzung der Arbeitgeber-Positionierung in alle relevanten Bewerber-Kontaktpunkte hinein, von Website bis Bewerbungsgespräch
  7. Erlebbar machen der Ergebnisse für alle Mitarbeiter in einem verbindenden Mitmach-Event
  8. Mehrstufige Schulung der Führungskräfte zur Anwendung der Arbeitgeber-DNA im Alltag

Das Ergebnis

EIZO Technologies ist der Arbeitgeber für alle, die die Direktheit des Mittelstands, die Sicherheit eines Konzern und die Herausforderungen eines Weltmarktführer schätzen. Durch das konsequente schulen aller Führungskräfte und das Etablieren einer einheitlichen Führungskultur mit regelmäßigen Mitarbeitergesprächen hat EIZO Technologies einen großen Sprung bei allen relevanten Indikatoren der Mitarbeiterzufriedenheit gemacht. Innerhalb von 2 Jahren verbesserte sich beispielsweise die Weiterempfehlung aus der Belegschaft als Arbeitgeber um satte 15% und die Bewertung der Mitarbeiterführung um fast einen ganzen Notenpunkt (Messung über eine anonyme, repräsentative Mitarbeiterbefragung im Januar 2022). Auch die Identifikation, der Stolz auf den Arbeitgeber und die interne Kommunikation machten einen großen Satz nach vorne – und das, obwohl zwischen den letzten Mitarbeiterumfragen eine Pandemie und ein anstrengender Umzug lagen.

Die klare Positionierung als Arbeitgeber, die neue Führungskultur und das angepasste Bewerbererlebnis sorgen dafür, dass EIZO Technologies immer unabhängiger von Personalvermittlern wird.

Tiefere Einblicke in die Marke „EIZO Technologies“

EIZO

Eintauchen in ID Arbeitgebermarke

ID Arbeitgebermarke

MarkenPraxis Blog

Peak Performer Kids Camps Unterfranken und Oberbayern: Rückblick

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Wir engagieren uns für die Peak Performer Stiftung zur Förderung der Spitzenleister von morgen. In den Kids Camps wird Kindern und Jugendlichen die Freude am Leisten vermittelt – mit Spiel, Spaß und echten Vorbildern. Christopher Spall unterstützt die Stiftung aktiv als Geschäftsführer.

Ihr Weg zur unverwechselbaren Marke beginnt hier

Die Zapf Daigfuss Story: Vom ältesten Kalksandsteinwerk der Welt zur starken Marke

Die Zapf Daigfuss Story: Vom ältesten Kalksandsteinwerk der Welt zur starken Marke

Die Marke

Zapf Daigfuss ist eine Familienunternehmen und produziert Kalksandsteine – seit der Gründung im Jahr 1899. Der Betrieb wird von Dr. Hannes Zapf in vierter Generation in Schwaig bei Nürnberg geführt. Das Unternehmen war ein mehreren Innovationen in der Bauwirtschaft beteiligt und ist heute der Marktführer für Kalksandsteine in Bayern. Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 130 Mitarbeiter an 5 Standorten. Schnell fiel auf, dass die Art und Weise, wie die Mitarbeiter mit Kunden und Interessenten umgingen, besonders persönlich und nah war. Und obwohl das Unternehmen in einer sehr alten Branche aktiv ist und vor Tradition nur so strotzt, konnte man spüren, dass enorm viel Fortschrittswille in der Marke steckt. So wurde früh an Hybrid-Steinen, die mehrere Materialien vereinen, geforscht. Überrascht hatte uns beim ersten Treffen 2015 auch, dass jeder Mitarbeiter, auch die Produktionsleute, ein Firmen-Smartphone besaßen und über eine Mitarbeiter-App verbunden waren.

Die Ziele

Zapf Daigfuss suchte eine klare Positionierung, um sich am Markt von großen Ziegelherstellern wie Wienerberger zu unterscheiden. Gleichzeitig wollten Dr. Zapf und seine Führungsmannschaft endlich zeigen, was alles im Unternehmen steckt und wie zukunftsorientiert das Unternehmen agiert. Hier war besonders interessant: die Markenidentität sollte die Errungenschaften aus vier Generationen mit dem Innovationsgeist von heute verbinden. Für eine klare Strategie in der Zukunft.

Zapf Daigfuss Mission Mauerstein

Die Ausgangslage

Durch die Erweiterung des Betriebs auf fünf Standorte fiel es zunehmend schwer, einen gemeinsamen Spirit unter den Mitarbeitern zu erzeugen. Zudem trugen die Werke unterschiedliche Namen, was für Mitarbeiter, Bewerber und Kunden ein klares Bild der Markt erschwerte. Am Markt gilt der Kalksandstein als genormtes Produkt als austauschbares Produkt. Die 120 Jahre Geschichte alleine waren leider nicht attraktiv genug. Zur wahrhaftigen Differenzierung brauchte es mehr als Tradition und den Stein – wenn nicht über den Preis verkauft werden soll. Unsere Kernfrage lautete: was macht Zapf Daigfuss unverwechselbar?

Die Marke aus uns heraus zu entwickeln und alles am Ende in zwei Worte zu fassen, ist eine Kunst!

Dr. Hannes Zapf, Persönlich haftender Gesellschafter Zapf KG

Der Entwicklungsprozess

  1. Entwicklung der Zapf Daifuss-DNA: Die Spitzenleistungen aus 120 Jahren und die Stärken der handelnden Personen von heute verschmolzen zum Zapf Daigfuss-Markenkern
  2. Erarbeitung einer einzigartigen Positionierung und eine klare Strategie für die Zukunft
  3. Ausbildung von Marken-Lotsen, die über alle Werke hinweg von Büro bis Produktion, den gemeinsamen Spirit und die Identität der Marke vermitteln
  4. Aufbau einer starken Arbeitgebermarke zur gezielten Ansprache von Bewerbern
  5. Befähigung der Führungskräfte, die gemeinsame Identität mit klaren Standards vorzuleben

Die DNA von Zapf Daigfuss

Die DNA von Zapf Daigfuss

Das Ergebnis

  • Mehr Sichtbarkeit
  • Mehr Identifikation
  • Mehr Umsatz
  • Leichtere Personalakquise
  • Weniger Zeitverschwendung für wirkungsloses Marketing

Die „Mission Mauerstein“ verdichtet die gesamte DNA aus über 120 Jahren Geschichte und dem Antrieb der Mitarbeiter bei Zapf Daigfuss. Es geht also um mehr als um Kalksandsteine. Die Kategorie Mauerstein öffnete den Raum für viel Innovation und brachte Differenzierung am Markt.

Die Mission Mauerstein war aber viel mehr: Plötzlich stieg das Verbindungsgefühl der Mitarbeiter, waren doch alle auf der gleichen Mission unterwegs. Nicht nur auf den LKWs konnte man ab 2017 die Mission Mauerstein lesen. Vom Anrufbeantworter-Text, über zielgerichtete Marketingaktivitäten bis zur Schulung von LKW-Fahrern wurde die gemeinsame Identität Schritt für Schritt umgesetzt.

Nach 3 Jahren schrieb uns Dr. Zapf einen Brief, in dem er beschrieb, wie die Mission Mauerstein das Unternehmen und die Reputation verändert hat. Da wurde uns bewusst, dass wir mehr geschaffen hatten als eine kurzlebige Marketingkampagne. Wir hatten einen langfristigen Kompass und Identifikations-Anker entwickelt, für Mitarbeiter und Kunden.

Doch wir gingen noch einen Schritt weiter und vermittelten den Zapf-Daigfuss-Spirit an Bewerber. Unter dem Menü „Jobs für Fortschrittsmacher“ zeigen wir Bewerbern das Besondere am Arbeitgeber Zapf Daigfuss. Die Arbeitgebermarke erleichtert seitdem den Zugang zu Personal und erklärt unmissverständlich, warum jemand ausgerechnet bei Zapf Daigfuss arbeiten sollte:

„Zapf Daigfuss ist die erste Adresse für Macher, die ein persönlich vertrautes Arbeitsklima und spürbaren Fortschritt in Nordbayern suchen“.

Unter dem Strich arbeitet das Unternehmen nun seit 2016 mit unserer Markenidentität- und Strategie.

Was uns aber besonders freut: Dr. Zapf schreibt immer noch jedes Weihnachten eine handschriftliche Karte, in dem er den Fortschritt beschreibt, der durch unsere Arbeit möglich wurde.

Danke lieber Hr. Dr. Zapf für Ihre Verbundenheit und Ihre Wertschätzung! Und weiterhin viel Erfolg auf der Mission Mauerstein!

Tiefere Einblicke in die Marke „Zapf Daigfuss“

Zapf Daigfuss Mission Mauerstein

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ID Unternehmensmarke

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„Trauen Sie sich, abstoßend zu sein“

„Trauen Sie sich, abstoßend zu sein“

In der WirtschaftsWoche ermutigt Christopher Spall mittelständische Markenlenker dazu, abstoßend zu sein. Vor allem dann, wenn es darum geht, das geeignete Fachpersonal für ihre Unternehmen zu finden.

4 Fragen an Christopher Spall

Was ist der größte Irrglaube des Mittelstands bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal?

Vergessen Sie die Leier vom demographischen Wandel. Vergessen Sie die Rechtfertigung, dass der Mittelstand die Gehälter von Siemens und Co. nicht mitgehen kann. Das eigentliche Problem: Viele Mittelständler kriegen nicht vermittelt, was Sie als Arbeitgeber auszeichnet. Die meisten wissen es nicht und können es nicht in einem Satz auf den Punkt bringen.

Was müssten mittelständische Unternehmen konkret tun?

3 Dinge: Erstens, Schluss mit den ganzen Floskeln! Attraktivität baut man nicht mit Buzzwords wie „dynamisches Team“ oder „vielfältige Karrieremöglichkeiten“ auf. Zweitens, fragen Sie sich, was das unverwechselbare an Ihnen ist. Und drittens, arbeiten Sie heraus, was Sie im Kern antreibt. Warum gibt es Sie eigentlich? Wenn Sie das nach außen tragen und intern leben, erzeugen Sie Anziehungskraft.

Nennen Sie uns ein praktisches Beispiel?

Nehmen wir eine IT Firma mit 100 Mitarbeitern. Wir haben herausgefunden, dass besonders 2 Faktoren den Unterschied zu anderen Arbeitgebern, wie SAP, ausmachen. Zum einen gehen die Mitarbeiter mit weniger Scheuklappen und unkomplizierter miteinander um. Zum anderen ähnelt das Betriebsklima stark dem einer großen Familie. Wir haben gefragt: Warum macht ihr eigentlich genau das, was ihr macht? Und plötzlich wurde klar: Ihr Antrieb ist es, Probleme zu lösen, die für andere als unlösbar gelten. In diesem Moment wussten wir: Das ist es! So entstand „die authentischste Großfamilie für IT-Versteher – mit Problemlöser-Gen“. Das Ergebnis: Mehr Anziehungskraft, mehr passende Bewerber, weniger Fluktuation.

Welchen Rat können Sie dem Mittelstand mitgeben?

Trauen Sie sich abstoßend zu sein. Everybody’s darling will niemand. Sprechen Sie nur diejenigen an, die Ihre Werte und Ihren Antrieb teilen. Alle anderen passen über kurz oder lang eh nicht zu Ihnen, oder?

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